REPHA GmbH Biologische

UNEXYM mono magensaftresistente Tabletten

PZN 0467821
UNEXYM mono magensaftresistente Tabletten
Abbildung ähnlich
Dieser Artikel ist außer Handel
Rezepttyp:
Ohne Rezept
:
Informationen zur Bestellung ohne Rezept
:
:
:
Produktdetails
Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 10150.0 PhEur-E. Triacylglycerollipase
  • 9750.0 PhEur-E. Amylase
  • 570.0 PhEur-E. Proteasen
Hilfsstoffe
  • Pankreatin (Schwein)
  • Lactose-1-Wasser
  • Crospovidon
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Eudragit(r) L 100-55
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Magnesiumdistearat
  • Triethylcitrat
  • Simeticon-Emulsion
  • Bergamott-Aroma
  • Vanille-Aroma
Anwendungsgebiete

Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse (Pankreazyme)

Zum Ersatz von Verdauungsenzymen bei Verdauungsstörungen (Maldigestion) infolge ungenügender oder fehlender Funktion der Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz).

Dosierung

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Präparat sonst nicht wirken kann!

Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Pankreasinsuffizienz (Schwächezustand der Bauchspeicheldrüse). Soweit nicht anders verordnet, 1-4 Tabletten zu jeder Mahlzeit einnehmen. Die erforderliche Dosis kann auch darüber liegen. Eine Erhöhung der Dosis sollte unter ärztlicher Kontrolle erfolgen und an der Verbesserung der Symptome (z. B Fettstuhl, Bauchschmerzen) ausgerichtet sein.

Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Bitte wenden Sie sich an den behandelnden.

Überdosierung:

  • Auch nach Einnahme größerer Mengen des Präparates sind keine Überdosierungsfolgen bekannt.

Vergessene Einnahme:

  • Nach zu geringer Einnahme oder einer vergessenen Einzeldosis nehmen Sie bitte bei der folgenden Behandlung nicht die doppelte Menge des Arzneimittels ein, sondern führen die Behandlung wie beschrieben fort.

Therapieabbruch:

  • Sollten Sie die Behandlung mit dem Präparat unterbrechen oder vorzeitig beenden, kann sich der gewünschte Behandlungserfolg nicht einstellen und Ihr Beschwerdebild verschlechtert sich wieder. Besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt die weitere Vorgehensweise.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung haben, wenden Sie sich an Ihren Therapeuten, Arzt oder Apotheker.

Wechselwirkungen

Die Resorption von Folsäure (Aufnahme von Folsäure ins Blut) kann durch die Einnahme Pankreas-Pulver-haltiger Fertigarzneimittel vermindert sein, so dass eine zusätzliche Folsäurezufuhr erforderlich sein kann. Die Wirkung der blutzuckersenkenden Wirkstoffe Acarbose und Miglitol kann durch die gleichzeitige Einnahme des Präparates herabgesetzt werden.

Nebenwirkungen

In Einzelfällen sind Überempfindlichkeitsreaktionen von Soforttyp (wie z. B. Hautausschlag, Niesen, Tränenfluss, Atemnot durch einen Bronchialkrampf) sowie Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) des Verdauungstraktes nach der Einnahme von Pankreas-Pulver beschrieben worden. Nach Gabe hoher Dosen von Pankreatinpräparaten sind bei Patienten mit einer Mukoviszidose, einer angeborenen Stoffwechselstörung, in Einzelfällen die Bildung von Verengung der Krummdarm-/Blinddarmregion und der aufsteigenden Dickdarmabschnitte (Colon ascendens) beschrieben worden. Diese Verengungen können unter Umständen zu einem Darmverschluss führen.

Gegenmaßnahmen:

  • Bei einer Überempfindlichkeitsreaktion (allergischen Reaktion) nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein, und informieren Sie sofort Ihren Arzt. Auch beim Auftreten anderer Nebenwirkungen informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.
Patientenhinweise

Darmverstopfung (intestinale Obstruktion) ist eine bekannte Komplikation bei Patienten mit Mukoviszidose (angeborene Stoffwechselkrankheit u. a. mit hoher Produktion von zähem Schleim und Verdauungsstörungen). Bei Vorliegen von Darmverschluss-ähnlichen Krankheitszeichen sollte daher auch die Möglichkeit von Darmverengungen in Betracht gezogen werden das Präparat enthält aktive Enzyme, die bei der Freisetzung in der Mundhöhle, z. B. durch Zerkauen, dort zu Schleimhautschädigungen führen können. Es ist deshalb darauf zu achten, das Arzneimittel unzerkaut zu schlucken. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

  • Durch die Einnahme des Präparates wird das Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen nicht beeinträchtigt.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

Gegenanzeigen

Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie an einer nachgewiesenen Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile leiden.

Sie dürfen das Präparat außerdem nicht einnehmen, wenn Sie an einer akuten Pankreatitis (unvermittelt auftretende Bauchspeicheldrüsenentzündung) oder einem akuten Schub einer chronischen Pankreatitis (langsam verlaufende Bauchspeicheldrüsenentzündung) während der floriden (stark ausgeprägten) Erkrankungsphase leiden. In der Akutphase während des diätetischen Aufbaus (Schonkost) ist jedoch die Gabe des Arzneimittels bei weiterhin bestehenden Verdauungsstörungen gelegentlich sinnvoll.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dürfen das Arzneimittel in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Anwendung

Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während der Mahlzeit eingenommen. Dabei ist darauf zu achten, das Arzneimittel unzerkaut zu schlucken, da das Präparat beim Zerkauen in der Wirksamkeit vermindert werden kann und die enthaltenen Enzyme bei Freisetzung in der Mundhöhle dort die Schleimhaut schädigen können.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Loading...