Roche Pharma AG

Neorecormon 6000 i.E. Fertigspritzen

PZN 0364848
Neorecormon 6000 i.E. Fertigspritzen
Kühlpflichtig
Rezeptpflichtig
Rezepttyp:
Kassenrezept
Packungsgröße:
6 St / N3
PZN 0364848
UVP/AVP1 296,46 €
Zuzahlung 10,00 €
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Produktdetails
Zusammensetzung
0.3ml Lsg. enthält
Wirkstoffe
  • 6000 I.E. Epoetin beta (CHO-Zellen)
Hilfsstoffe
  • Wasser für Injektionszwecke
  • Isoleucin
  • Phenylalanin höchstens
  • Glycin
  • Harnstoff
  • Natriumchlorid
  • Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser
  • Dinatriumhydrogenphosphat-12-Wasser
  • Leucin
  • Threonin
  • Polysorbat 20
  • Calciumchlorid-2-Wasser
  • Glutaminsäure
Dosierung
  • Die Dosierung ist abhängig von Ihrem Krankheitszustand, der Art der Injektion (unter die Haut oder in eine Vene) und Ihrem Körpergewicht. Ihr Arzt wird die richtige Dosis für Sie berechnen.
    • Behandlung einer symptomatischen Anämie infolge einer chronischen Nierenerkrankung
      • Die Injektionen werden unter die Haut oder in eine Vene gespritzt. Wird die Lösung in eine Vene gespritzt, sollte sie über ca. 2 Minuten injiziert werden, z. B. bei Hämodialyse-Patienten am Ende der Dialyse über die arteriovenöse Fistel.
      • Bei Patienten, die keine Hämodialyse erhalten, wird gewöhnlich unter die Haut gespritzt.
      • Die Therapie mit dem Präparat unterteilt sich in zwei Behandlungsphasen:
        • a) Korrektur der Anämie
          • Die Anfangsdosis für Injektionen unter die Haut beträgt 20 I.E. pro Injektion pro 1 kg Körpergewicht dreimal wöchentlich.
          • Nach 4 Wochen wird der Arzt Tests durchführen und bei unzureichendem Ansprechen auf die Behandlung die Dosis gegebenenfalls auf 40 I.E./kg pro Injektion dreimal pro Woche anheben. Wenn nötig wird der Arzt die Dosis in monatlichen Abständen weiter steigern.
          • Die wöchentliche Dosis kann auch in tägliche Gaben unterteilt werden.
          • Die Anfangsdosis für Injektionen in die Venen beträgt 40 I.E. pro Injektion pro 1 kg Körpergewicht dreimal wöchentlich.
          • Nach 4 Wochen wird der Arzt Tests durchführen und bei unzureichendem Ansprechen auf die Behandlung die Dosis gegebenenfalls auf 80 I.E./kg pro Injektion dreimal pro Woche anheben. Wenn nötig wird der Arzt die Dosis in monatlichen Abständen weiter steigern.
          • Bei beiden Arten der Injektion soll die maximale Dosis von 720 I.E. pro 1 kg Körpergewicht und Woche nicht überschritten werden.
        • b) Erhaltung einer ausreichenden Anzahl roter Blutkörperchen
          • Die Erhaltungsdosis: Sobald Sie eine ausreichende Anzahl roter Blutkörperchen erreicht haben, wird die Dosis auf die Hälfte jener Dosis, die zur Korrektur der Anämie notwendig war, reduziert. Die Wochendosis kann sowohl als Einmaldosis als auch verteilt auf drei oder sieben Einzeldosen pro Woche verabreicht werden. Wenn Ihre Anzahl roter Blutkörperchen bei einer Einmalgabe pro Woche stabil ist, kann Ihre Dosierung auf eine Einmalgabe alle zwei Wochen umgestellt werden. In diesem Fall können Dosiserhöhungen notwendig werden.
          • Alle ein bis zwei Wochen wird der Arzt möglicherweise die Dosis anpassen, um Ihre individuelle Erhaltungsdosis zu bestimmen.
          • Die Behandlung von Kindern wird nach denselben Richtlinien begonnen. In klinischen Studien haben Kinder für gewöhnlich höhere Dosierungen des Arzneimittels benötigt (je jünger das Kind, umso höher die Dosis). Die Behandlung mit dem Arzneimittel ist normalerweise eine Langzeittherapie. Sie kann jedoch jederzeit, wenn nötig, unterbrochen werden.
    • Vorbeugung einer Frühgeborenenanämie
      • Die Injektionen werden unter die Haut gespritzt.
      • Die Anfangsdosis beträgt 250 I.E. pro Injektion pro 1 kg Körpergewicht des Säuglings, dreimal wöchentlich. Die Behandlung mit dem Präparat sollte so früh wie möglich beginnen, möglichst innerhalb der ersten 3 Lebenstage. Der Nutzen der Behandlung mit dem Arzneimittel bei Frühgeborenen, die zuvor bereits transfundiert wurden, ist möglicherweise geringer ausgeprägt als bei nicht transfundierten Kindern.
      • Die Behandlung sollte über einen Zeitraum von 6 Wochen durchgeführt werden.
    • Behandlung von Erwachsenen mit symptomatischer Anämie, die eine Chemotherapie wegen einer Krebserkrankung erhalten
      • Die Injektionen werden unter die Haut gespritzt.
      • Ihr Arzt wird möglicherweise eine Behandlung mit diesem Arzneimittel einleiten, wenn Ihr Hämoglobinwert 10 g/dl oder weniger beträgt. Nach Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt den Hämoglobinspiegel zwischen 10 und 12 g/dl halten.
      • Die wöchentliche Anfangsdosis beträgt 30.000 I.E. Diese Dosis kann als eine einmalige Injektion gegeben werden oder auf drei bis sieben Einzelgaben pro Woche verteilt werden. Ihr Arzt wird regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen. Abhängig vom Ergebnis der Blutuntersuchung wird Ihr Arzt die Dosis erhöhen oder erniedrigen bzw. gegebenenfalls die Behandlung unterbrechen. Die Hämoglobinwerte sollten einen Wert von 12 g/dl nicht überschreiten.
      • Die Therapie sollte bis zu 4 Wochen nach Beendigung der Chemotherapie fortgesetzt werden.
      • Die maximale Dosis von 60.000 I.E. pro Woche sollte nicht überschritten werden.
    • Behandlung von Patienten, die vor einer Operation Eigenblut spenden
      • Die Injektionen werden in eine Vene über 2 Minuten oder unter die Haut gespritzt.
      • Die Dosierung ist abhängig von Ihrer körperlichen Verfassung, der Anzahl vorhandener roter Blutkörperchen und der vorgesehenen Menge Eigenblut, welche vor der Operation gespendet werden soll.
      • Die vom Arzt berechnete Dosis wird zweimal wöchentlich über vier Wochen gegeben. Das Präparat sollte im Anschluss an eine Blutspende verabreicht werden.
      • Die maximale Dosis sollte nicht überschritten werden
        • bei Injektionen in die Vene: 1.600 I.E. pro 1 kg Körpergewicht und Woche
        • bei Injektionen unter die Haut: 1.200 I.E. pro 1 kg Körpergewicht und Woche.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Erhöhen Sie nicht die von Ihrem Arzt verordnete Dosis. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie sich zu viel gespritzt haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. Vermutlich sind keine schwerwiegenden Folgen zu befürchten. Selbst bei sehr hohen Blutspiegeln sind keine Vergiftungserscheinungen beobachtet worden.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie eine Injektion vergessen oder sich zu wenig gespritzt haben, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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