STEIGERWALD Arzneimitte

LAIF 600 Tabletten

PZN 0122186
LAIF 600 Tabletten
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Dieser Artikel ist außer Handel
Rezepttyp:
Ohne Rezept
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Informationen zur Bestellung ohne Rezept
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Produktdetails
Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 612.0 mg Johanniskraut-Trockenextrakt (5-8:1); Auszugsmittel: Ethanol...
Hilfsstoffe
  • Croscarmellose natrium
  • Eudragit(r) E 100
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 4000
  • Magnesiumdistearat
  • Maltodextrin
  • Riboflavin
  • Talkum
  • Titandioxid
Anwendungsgebiete

Pflanzliches Antidepressivum bei psychovegetativen Störungen, depressive Verstimmungszuständen, Angst und/oder nervöse Unruhe

Dosierung

Soweit nicht anders verordnet, 1mal täglich 1 Filmtablette nach dem Frühstück unzerkaut mit Flüssigkeit einnehmen.

Da sich die Wirkung des Arzneimittels in den ersten Tagen der Anwendung allmählich aufbaut, sollte das Arzneimittel konsequent eingenommen werden, wobei ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen sinnvoll ist.

 

Behandlungsdauer:

Die Dauer der Anwendung ist grundsätzlich nicht begrenzt. Tritt jedoch nach 4 bis 6 Wochen keine Besserung ein, ist durch einen Arzt zu überprüfen, ob diese Therapieform fortgesetzt werden soll.

 

Überdosierung und andere Anwendungsfehler:

Wenn Sie das Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen oder die Einnahme vergessen haben, sollen Sie mit der Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fortfahren.

Akute Vergiftungserscheinungen nach der Einnahme von Johanniskrautprodukten sind bisher beim Menschen nicht bekannt geworden. Aufgrund von Überdosierungen können die unter „Nebenwirkungen" beschriebenen Symptome verstärkt auftreten.

Wechselwirkungen

Arzneimittel, die Wirkstoffe aus Johanniskraut enthalten, können möglicherweise mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten. Wirkstoffe aus Johanniskraut können die Ausscheidung anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen. Wirkstoffe aus Johanniskraut können zusammen mit anderen Arzneimitteln aber auch die Konzentration von körpereigenen Substanzen, wie z. B. des so-genannten „Botenstoffes" Serotonin, heraufsetzen.

Das Arzneimittel kann mit folgenden Wirkstoffen in Wechselwirkung treten, die zu einer Wirkungsverminderung dieser Wirkstoffe führen kann:

- Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (Immunsuppressiva): Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus.

- Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS: Indinavir, Nevirapin.

- Zellwachstum-hemmende Arzneimittel (Zytostatika): Imatinib, Irinotecan.

- Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung wie Phenprocoumon, Warfarin.

- Digoxin, Midazolam, hormonelle Empfängnisverhütungsmittel.

- Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin, Nortriptylin.

Das Arzneimittel kann mit bestimmten Antidepressiva wie Paroxetin, Sertralin, Trazodon in Wechselwirkung treten, die zu einer Wirkungsverstärkung führen kann. Bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel können in Einzelfällen serotonerge Effekte (wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) verstärkt auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme hormoneller Empfängnisverhütungsmittel („Pille") können Zwischenblutungen auftreten und die Sicherheit der „Pille" als Empfängnisverhütungsmittel kann herabgesetzt werden.

Weitere Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die über das Cytochrom P 450-Enzymsystem der Leber verstoffwechselt werden, sind möglich.

Sollten Sie das Arzneimittel und gleichzeitig Arzneimittel mit einem der oben genannten Wirkstoffe einnehmen, sollten Sie den Rat Ihres behandelnden Arztes einholen.

Nebenwirkungen

Sehr selten können allergische Hautreaktionen, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit oder Unruhe auftreten.

Sehr selten kann es - vor allem bei hellhäutigen Personen - durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber intensiver UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen (Kribbeln, Schmerz- und Kälteempfindlichkeit) der bestrahlten Hautareale kommen (Photo-sensibilisierung).

Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.

Beobachten Sie Nebenwirkungen, die nicht aufgeführt sind, sollen Sie diese Ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen.

Patientenhinweise

Während der Anwendung sollte eine intensive UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) vermieden werden.

Falls Sie von Ihrem Arzt ein Arzneimittel verordnet bekommen, sollten Sie Ihren Arzt informieren, daß Sie dieses Johanniskraut-Arzneimittel anwenden. Wenn Sie selbst ein anderes Arzneimittel zusätzlich einnehmen wollen, sollten Sie die Hinweise zu Wechselwirkungen beachten.

Die gleichzeitige Anwendung mit einem der unter „Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und anderen Mitteln" angegebenen Wirkstoffe kann zu Wirkungsverminderung oder Wirkungsverstärkung dieser führen. Sollten Sie dieses Präparat und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten Sie den Rat Ihres
behandelnden Arztes einholen.

 

Reaktionsvermögen:

Das Arzneimittel verändert das Reaktionsvermögen nicht und beeinträchtigt auch nicht die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegenüber Johanniskraut oder einem der sonstigen Bestandteile.

Es darf nicht gleichzeitig angewendet werden mit Arzneimitteln, welche einen der folgenden Wirkstoffe bzw. einen Wirkstoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthalten:

- Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (Immunsuppressiva): Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus.

- Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS: Indinavir, Nevirapin.

- Zellwachstum-hemmende Arzneimittel (Zytostatika): Imatinib, Irinotecan.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung von Johanniskraut-Extrakten während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Das Arzneimittel soll deshalb in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden.

Anwendung

Tablette nach dem Frühstück unzerkaut mit Flüssigkeit einnehmen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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