GlaxoSmithKline Consumer Healthcare

Fenistil® Dragees

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Fenistil® Dragees
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Produktdetails
Allgemeine Informationen

1. WAS SIND FENISTIL DRAGEES UND WOFÜR WERDEN SIE EINGENOMMEN?
Fenistil Dragees sind ein Antiallergikum zur Behandlung von allergischen Erkrankungen und Juckreiz.
Anwendungsgebiet
Zur symptomatischen Linderung von

  • histaminbedingtem Juckreiz;
  • windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern;
  • allergischem Schnupfen bei Patienten über 6 Jahren;
  • Nesselsucht (Urtikaria).

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON FENISTIL DRAGEES BEACHTEN?
Fenistil Dragees dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Dimetindenmaleat oder einem der sonstigen Bestandteile von Fenistil Dragees sind.
  • von Kindern unter 3 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Fenistil Dragees ist erforderlich, bei Patienten mit Glaukom oder angeborener bzw. erworbener Blasenhalsstenose (Prostatahypertrophie). Bitte fragen Sie daher vor der Einnahme Ihren Arzt.
Bei der Einnahme von Fenistil Dragees mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Anwendung von trizyklischen Antidepressiva könnte bei glaukomgefährdeten Patienten einen Anfall auslösen. Gleichzeitiger Alkoholgenuss verstärkt den sedierenden (müdemachenden) Effekt. Die Wirkung von zentralwirksamen Medikamenten wie Beruhigungs- und Schlafmittel sowie die eventuelle Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens können durch gleichzeitigen Alkoholgenuss verstärkt werden.
Die gleichzeitige Anwendung von Antidepressiva der Klasse Monoaminooxidase-Hemmer kann die anticholinerge und Zentralnervensystem dämpfende (z. B. sedierende) Effekte der Antihistaminika steigern. Daher wird eine gleichzeitige Einnahme nicht empfohlen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft:
Obwohl entsprechende Studien keine Hinweise auf eine Schädigung der Leibesfrucht ergeben haben, raten wir aus Gründen der Sicherheit von der Verwendung des Präparates in der Schwangerschaft ab.
Stillzeit:
Die Anwendung von Fenistil Dragees in der Stillzeit sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt unter strenger Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Fenistil Dragees
Dieses Arzneimittel enthält Glucose, Sucrose und Lactose. Bitte nehmen Sie Fenistil Dragees daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
1 überzogene Tablette entspricht ca. 0,008 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine Diabetes Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

3. WIE SIND FENISTIL DRAGEES EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Fenistil Dragees immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist dies die übliche Dosis: Erwachsene nehmen 3 mal täglich 1 - 2 überzogene Tabletten, Kinder über 3 Jahren 3 mal täglich 1 überzogene Tablette ein.
Art der Anwendung
Die überzogenen Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Fenistil Dragees zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Fenistil Dragees eingenommen haben, als Sie sollten
Im Falle einer Überdosierung informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Wenn Sie die Einnahme von Fenistil Dragees vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Wenn Sie die Einnahme von Fenistil Dragees abbrechen
Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert.
Halten Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel können Fenistil Dragees Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Nebenwirkungen wie Benommenheit (Somnolenz) können besonders am Behandlungsbeginn auftreten. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten. Häufig kann es zu einer Beeinträchtigung des Reaktions-vermögens im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen kommen.
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: anaphylaktoide Reaktionen wie Rachen- und Gesichtsödem, Hautausschlag, Muskelkrämpfe, Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe)
Psychiatrische Störung
Selten: Erregungszustände
Erkrankungen des Nervensystems
Gelegentlich: Benommenheit (Somnolenz)
Selten: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Selten: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Trockenheitsgefühl in Mund- und Rachenraum
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE SIND FENISTIL DRAGEES AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blisterstreifen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

6. WEITERE INFORMATIONEN
Was enthalten Fenistil Dragees?
Der Wirkstoff ist Dimetindenmaleat 1 mg pro überzogener Tablette.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat; Sucrose; Talkum; mikrokristalline Cellulose; Macrogol 35.000; Glucosesirup; Titandioxid; Magnesiumstearat; Povidon 29.000; hochdisperses Siliciumdioxid; Montanglycolwachs; Gelatine.

Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 0.72 mg Dimetinden
  • 1 mg Dimetinden maleat
Hilfsstoffe
  • Magnesium stearat
  • Montanglycolwachs
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Glucose-Lösung
  • Povidon 29000
  • Gelatine
  • Saccharose
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 35000
  • Titandioxid
  • Talkum
Anwendungsgebiete
- Juckreiz
- Nesselsucht
- Hautentzündungen
- Ausschläge und andere juckende Hautkrankheiten
- Neurodermitis
- Juckreiz bei Infektionskrankheiten z.B. Windpocken
- Insektenstiche
- Überempfindlichkeit gegen Nahrungs- und Arzneimittel
- Serumkrankheit
- Überempfindlichkeitskrankheiten der Atemwege wie z.B. Heuschnupfen und allergischer Schnupfen
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist dies die übliche Dosis:
    • Erwachsene nehmen 3 mal täglich 1 - 2 überzogene Tabletten,
    • Kinder über 3 Jahren 3 mal täglich 1 überzogene Tablette ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Im Falle einer Überdosierung informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vabbrechen
    • Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert.
    • Halten Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
Gelegentlich (1-10%):
Müdigkeit
Mundtrockenheit
Übelkeit

selten (<1%):
Kopfschmerzen
Magen-, Darm-Beschwerden
Erregung
Schwindelgefühl

Einzelfälle:
Ödem
Hautausschlag
Muskelkrampf
Brustbeklemmung
Beeinträchtigung der Atmung
Gegenanzeigen
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Kindern unter 3 Jahren
Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Obwohl keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung bestehen, sollte das Arzneimittel, insbesondere in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft, nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen bei Schwangeren vorliegen.
- Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Strenge Risiko-Nutzen-Abwägung in der Stillzeit.
Anwendung
- Mit etwas Flüssigkeit einnehmen
Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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