Hexal AG

ENALAPRIL HCT Sandoz 10/25 mg Tabletten

PZN 0431421
ENALAPRIL HCT Sandoz 10/25 mg Tabletten
Dieser Artikel ist außer Handel
Rezeptpflichtig
Rezepttyp:
Kassenrezept
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Produktdetails
Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 7.64 mg Enalapril
  • 10 mg Enalapril maleat
  • 25 mg Hydrochlorothiazid
Hilfsstoffe
  • Magnesium stearat
  • Eisen(III)-oxid
  • Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Maisstärke
  • Lactose-1-Wasser
  • Talkum
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (Hypertonie)
Dosierung
- 1 Tablette (entsprechend 10mg Enalapril und 25mg Hydrochlorothiazid) täglich
- Die Höchstmenge von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Nebenwirkungen
- Herzrhythmusstörungen
- Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie)
- Chlormangel im Blut (Hypochlorämie)
- Calciumüberschuss im Blut (Hyperkalzämie)
- Übermäßige Blutdrucksenkung (Schwindel, Schwächegefühl, Sehstörungen,
- Nierenfunktionsstörungen
- Trockener Reizhusten, Halsschmerzen, Heiserkeit und Bronchitis
- Allergische Hautreaktionen
- Atemnot, Stirnhöhlenentzündung, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit
- Muskelkrämpfe, Schwäche der Skelettmuskulatur, Gichtanfall
- Lähmungen infolge eines Kaliummangels
- Leberfunktionsstörungen
Sonstige Hinweise
- Vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels muss die Nierenfunktion überprüft und ein Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel ausgeglichen werden.

Zu Beginn der Einnahme ist der Blutdruck zu überwachen bei:
- Eingeschränkter Nierenfunktion
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Menschen über 65 Jahre

- Die Einnahme des Arzneimittels bei Bluthochdruck muss regelmäßig durch einen Arzt kontrolliert werden.
- Bei Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentzündung muss das weiße Blutbild untersucht werden.
- Bei Übelkeit, Gelbsucht oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberwerte ist die Einnahme abzubrechen.
Patientenhinweise
- Die Einnahmedauer bestimmt der Arzt.
Gegenanzeigen
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Plötzlicher Schwellung von Haut und Schleimhäuten, v.a. im Gesicht und Rachen (angioneurotisches Ödem)
- Verengung der Nierengefäße (Nierenarterienstenose)
- Nierentransplantation
- Schweren Nierenfunktionsstörungen
- Dialyse
- Gestörter Funktion der Herz-, oder Hauptschlagaderklappen (Aorten- oder Mitralklappenstenose) bzw. Verdickung des Herzmuskels (hypertropher Kardiomyopathie)
- Überproduktion des Nebennierenrindenhormons Aldosteron (Hyperaldosteronismus)
- Schweren Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinsstörungen
- Calciumüberschuss im Blut (Hyperkalzämie)
- Natriummangel im Blut (Hyponatriämie)
- Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie)

- Das Arzneimittel darf von Kindern nicht eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
- Vor einer Einnahme ist eine Schwangerschaft auszuschließen.
- Das Arzneimittel geht in das kindliche Blut über
- Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Das Arzneimittel darf während des Stillens nicht eingenommen werden.
Anwendung
- Die Tabletten können mit Flüssigkeit unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
- Die Tagesmenge wird im Regelfall morgens auf einmal eingenommen.
Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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