Queisser Pharma GmbH & Co. KG

DARMOL Pico Taefelchen

PZN 0084497
DARMOL Pico Taefelchen
Abbildung ähnlich
Dieser Artikel ist außer Handel
Rezepttyp:
Ohne Rezept
:
Informationen zur Bestellung ohne Rezept
:
:
:
Produktdetails
Zusammensetzung
1 Täfelchen enthält
Wirkstoffe
  • 5 mg Natrium picosulfat
  • 5.19 mg Natrium picosulfat-1-Wasser
Hilfsstoffe
  • 3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd
  • Lecithin (Sojabohne)
  • Saccharose
  • Kakao-Butter
  • Kakaobohnen
Anwendungsgebiete

Das Präparat ist ein Abführmittel.
Es wird zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern angewendet.

Dosierung

Nehmen Sie das Arzeneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene nehmen (am besten abends) 1 - 2 Täfelchen (entsprechend 5 - 10 mg Natriumpicosulfat) ein.

Kinder ab 4 Jahren erhalten auf ausdrückliche ärztliche Anordnung 2,5 bis 5 mg Natriumpicosulfat (1/2 - 1 Täfelchen). Hierfür kann ein Täfelchen halbiert werden.

Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10 bis 12 Stunden ein.

Behandlungsdauer:
Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur kurzfristig ein. Bei chronischer Verstopfung sollte der Arzt zu Rate gezogen werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Überdosierung:
Eine Überdosierung kann zu Durchfall führen. Ein gegebenenfalls entstehender Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten sollte ausgeglichen werden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Vergessene Einnahme:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Antibiotika (bakterienhemmende Mittel) können die Wirksamkeit des Präparates vermindern oder aufheben.

Das Arzneimittel kann eine vermehrte Ausscheidung von Kalium mit dem Stuhl verursachen. Werden gleichzeitig andere Medikamente eingenommen, die einen Kaliumverlust bewirken, z. B. bestimmte Diuretika (harntreibende Mittel) und Kortikosteroide (Nebennierenrindenhormone), kann dies zu einem Kaliummangel mit Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche führen. Die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Mitteln (herzwirksame Glykoside), die die Leistungsfähigkeit des Herzens steigern, kann erhöht sein.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
  • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt

Mögliche Nebenwirkungen:

Nebenwirkungen sind bei kurzfristiger Einnahme selten und bestehen meist in Blähungen bzw. leichteren Bauchschmerzen oder erhöhter Stuhlgangshäufigkeit sowie sehr selten in Überempfindlichkeitsreaktionen.

Jede über eine kurzdauernde Anwendung hinausgehende Einnahme des Präparates führt zu einem Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten (insbesondere Kalium) und damit zu einer Verstärkung der Darmträgheit. Das Arzneimittel soll deshalb nur kurzfristig angewendet werden.

Bei längerdauernder oder hochdosierter Anwendung des Präparates kommt es sehr häufig zu erhöhten Verlusten von Wasser, Kalium- und anderen Salzen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika und Nebennierenrinden- Steroiden.

Sehr selten können allergische Reaktionen hervorgerufen werden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

 

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
- wenn bei Ihnen Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes einhergehen (z. B. stark eingeschränkte Nierenfunktion) vorliegen. In diesem Fall dürfen Sie das Präparat nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
- wenn Sie bereits längere Zeit unter Verstopfungsbeschwerden leiden, sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit dem Arzneimittel von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw.
Beeinträchtigungen des Stuhlganges können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein!

Hinweise:
Die Einnahme von Abführmitteln soll bei Verstopfung nur kurzfristig erfolgen! Eine medikamentöse Behandlung ist nur zu empfehlen, wenn Sie mit Veränderung Ihrer Ernährung (durch vermehrte Aufnahme von Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme) sowie durch Änderung Ihres Lebensstils (mit ausreichender körperlicher Bewegung) keinen oder noch keinen ausreichenden Erfolg erzielen konnten!

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

Kinder unter 4 Jahren dürfen das Präparat nicht einnehmen.
Kinder ab 4 Jahren sollten das Arzneimittel nur auf ärztliche Anordnung einnehmen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumpicosulfat oder andere Triarylmethane oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
- wenn bei Ihnen ein großer Flüssigkeitsverlust des Körpergewebes vorliegt (schwere Dehydratation).
- wenn Sie unter Verstopfung, verbunden mit anderen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber leiden. Dies kann Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluß, akute Entzündung im Bauchbereich) sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Eine mehrmalige Anwendung in der Schwangerschaft sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen, da keine ausreichenden Erfahrungen bei Schwangeren vorliegen.

Anwendung

Zum Einnehmen.

Das Arzneimittel wird am besten abends eingenommen. Die Täfelchen können in gleiche Hälften geteilt werden. Zum Zweck der erleichterten Einnahme ist zusätzlich eine Viertelung vorgesehen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Loading...