Pfizer Pharma GmbH

Champix 0,5/1 mg Filmtabletten 4 Wochen Starterpackung

PZN 0017319
Champix 0,5/1 mg Filmtabletten 4 Wochen Starterpackung
Abbildung ähnlich
Rezeptpflichtig
Rezepttyp:
Kassenrezept
Packungsgröße:
53 St
PZN 0017319
UVP/AVP1 119,00 €
Zuzahlung 10,00 €
Bonus4 5,00 €
Um dieses Produkt zu bestellen benötigen wir das entsprechende Original-Rezept. Es gibt drei einfache Wege Ihr Rezept kostenlos an uns zu schicken6!
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Produktdetails
Allgemeine Informationen

1.WAS IST CHAMPIX UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
CHAMPIX ist ein Arzneimittel, das erwachsenen Personen helfen soll, mit dem Rauchen aufzuhören.
CHAMPIX kann das Verlangen zu rauchen und die Entzugserscheinungen, die bei der Raucherentwöhnung auftreten, vermindern.
Es wird zwar empfohlen, nach dem Datum, das Sie für das Aufhören festgelegt haben, nicht mehr zu rauchen; falls Sie es aber dennoch tun, kann CHAMPIX auch den Genuss vermindern, den Sie beim Rauchen von Zigaretten verspüren. (Das Datum, um mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein Tag in der 2. Behandlungswoche, siehe Abschnitt 3.)

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON CHAMPIX BEACHTEN?
CHAMPIX darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Vareniclintartrat oder einen der sonstigen Bestandteile von CHAMPIX sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von CHAMPIX ist erforderlich
Bei Patienten, die CHAMPIX einnahmen, wurde von Depressionen, Selbstmordgedanken, selbstgefährdendem Verhalten sowie von Selbstmordversuchen berichtet. Wenn Sie unter der Einnahme von CHAMPIX eine innere Unruhe verspüren, depressiv werden oder Verhaltensänderungen bemerken, die Sie, Ihre Familie oder Ihren Arzt beunruhigen, oder wenn sich bei Ihnen Selbstmordgedanken oder ein selbstgefährdendes Verhalten entwickelt, sollten Sie die Behandlung abbrechen und umgehend Ihren Arzt aufsuchen.

Auswirkungen der Raucherentwöhnung
Die Veränderungen in Ihrem Körper aufgrund der Raucherentwöhnung mit und ohne Behandlung mit CHAMPIX können die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Deshalb kann in einigen Fällen eine Dosisanpassung notwendig sein. Siehe hierzu "Bei Einnahme anderer Arzneimittel" weiter unten.
Bei einigen Personen war die Raucherentwöhnung - mit oder ohne Behandlung - mit einem höheren Risiko für Verhaltensänderungen, Denkstörungen, Depression oder Angstzuständen verbunden. Raucherentwöhnung kann mit einer Verschlechterung von psychischen Erkrankungen verbunden sein. Wenn Sie psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte haben, sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Eine depressive Stimmungslage kann während der Raucherentwöhnung mit oder ohne Behandlung auftreten. Bei Patienten, die versuchten, das Rauchen aufzugeben, wurde über Depressionen, selten mit Selbstmordgedanken und Selbstmordversuch, berichtet. Auch bei dem Versuch, das Rauchen mit CHAMPIX aufzugeben, wurden diese Symptome beobachtet. Wenn diese Symptome fortbestehen, nachdem Sie die Einnahme von CHAMPIX been-det haben, sollte Ihr Arzt Sie weiter engmaschig überwachen, bis Sie sich wieder besser fühlen.

Bei Beendigung der Behandlung mit CHAMPIX
Wenn Sie die Einnahme von CHAMPIX beenden, kann dies vorübergehend zu erhöhter Reizbarkeit, Verlangen zu rauchen, Depressionen und/oder Schlafstörungen führen. Ihr Arzt kann die Dosis von CHAMPIX am Ende der Therapie schrittweise verringern.

Bei Einnahme anderer Arzneimittel
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Veränderungen in Ihrem Körper aufgrund der Raucherentwöhnung mit und ohne Behandlung mit CHAMPIX können die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Deshalb kann in einigen Fällen eine Dosisanpassung notwendig sein. Beispiele hierfür sind u. a. Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Atemproblemen), Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung) und Insulin (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes). Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben, sollten Sie Cimetidin (Arzneimittel gegen Magenprobleme) nicht zusammen mit CHAMPIX einnehmen, da dies zu erhöhten Blutspiegeln von CHAMPIX führen kann.

Anwendung von CHAMPIX mit anderen Therapien zur Raucherentwöhnung
Die Sicherheit und der Nutzen der Anwendung von CHAMPIX zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung sind nicht untersucht worden. Eine Kombination von CHAMPIX mit anderen Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung wird daher nicht empfohlen.

Die Anwendung von CHAMPIX bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.

Bei Einnahme von CHAMPIX zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
CHAMPIX kann mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Sie sollen CHAMPIX in der Schwangerschaft nicht einnehmen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden. Wenn Sie eine Behandlung mit CHAMPIX beginnen wollen, sollte die Behandlung zeitlich so gelegt werden, dass sie vor Beginn einer Schwangerschaft abgeschlossen ist.
Wenngleich dies nicht untersucht wurde, kann CHAMPIX möglicherweise in die Muttermilch übergehen. Sie sollten vor der Einnahme von CHAMPIX Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
CHAMPIX kann Schwindelgefühle und Schläfrigkeit verursachen. Daher dürfen Sie nicht Auto fahren, komplexe Maschinen bedienen oder andere möglicherweise gefährliche Aktivitäten ausüben, solange Sie nicht wissen, ob dieses Arzneimittel Ihre Fähigkeit beeinträchtigt, solche Aktivitäten auszuüben.

3. WIE IST CHAMPIX EINZUNEHMEN?
Grundsätzlich erhöhen Sie Ihre Erfolgsaussichten, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn Sie entsprechend motiviert sind. Ihr Arzt oder Apotheker kann Sie beraten und unterstützen sowie Ihnen weitere Informationsquellen nennen, die Ihnen bei Ihrem Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, helfen können.
Nehmen Sie CHAMPIX immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Bevor Sie mit der Einnahme von CHAMPIX beginnen, sollten Sie üblicherweise ein Datum in der 2. Woche der Behandlung (zwischen Tag 8 und Tag 14) festlegen, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie innerhalb von 2 Wochen keinen Termin für den Rauchstopp festlegen wollen oder können, haben Sie die Möglichkeit, sich einen eigenen Termin für den Rauchstopp innerhalb von 5 Wochen nach Beginn der Behandlung festzulegen. Notieren Sie sich dieses Datum zur Erinnerung auf der Packung.
CHAMPIX Filmtabletten sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.
CHAMPIX gibt es als weiße (0,5 mg) und blaue (1 mg) Tablette. Sie beginnen mit der weißen Tablette und wechseln dann üblicherweise zu der blauen Tablette. Beachten Sie hierzu die nachfolgende Tabelle mit den üblichen Dosierungsangaben ab dem 1. Tag der Behandlung.

Tag 1 bis 3
Von Tag 1 bis Tag 3 sollten Sie 1-mal täglich eine weiße CHAMPIX 0,5 mg Filmtablette einnehmen.
Tag 4 bis 7
Von Tag 4 bis Tag 7 sollten Sie 2-mal täglich eine weiße CHAMPIX 0,5 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.
Tag 8 bis 14
Von Tag 8 bis Tag 14 sollten Sie zweimal täglich eine hellblaue CHAMPIX 1 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.
Tag 15 bis zum Ende der Behandlung
Ab Tag 15 bis zum Ende der Behandlung sollten Sie weiterhin 2-mal täglich eine hellblaue CHAMPIX 1 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.

Wenn Sie Nierenprobleme haben, sollten Sie vor der Einnahme von CHAMPIX mit Ihrem Arzt sprechen. Sie benötigen möglicherweise eine geringere Dosis.
Sollten bei Ihnen unerträgliche Nebenwirkungen auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis vorüber-gehend oder dauerhaft auf 2-mal täglich 0,5 mg verringern.
Wenn Sie nach 12 Wochen Behandlung mit dem Rauchen aufgehört haben, kann Ihnen Ihr Arzt eine weitere Behandlung mit 2-mal täglich CHAMPIX 1 mg Filmtabletten über 12 Wochen empfehlen.
Bei Therapien zur Raucherentwöhnung kann das Risiko mit dem Rauchen wieder anzufangen unmittelbar nach Therapieende erhöht sein. Ihr Arzt kann die Dosis von CHAMPIX am Ende der Therapie schrittweise verringern.

Wenn Sie eine größere Menge von CHAMPIX eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich mehr CHAMPIX eingenommen haben, als Ihr Arzt verschrieben hat, müssen Sie sofort ärztlichen Rat einholen oder die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses aufsuchen. Nehmen Sie bitte die Packung mit Ihren Tabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von CHAMPIX vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Es ist wichtig, dass Sie CHAMPIX regelmäßig immer zur gleichen Tageszeit einnehmen. Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Ihnen dies auffällt. Wenn schon fast der Zeitpunkt für die nächste Dosis gekommen ist, nehmen Sie die Tablette, die Sie vergessen haben, nicht mehr ein.

Wenn Sie die Einnahme von CHAMPIX abbrechen
In klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass sich Ihre Chancen, mit dem Rauchen aufzuhören, erhöhen, wenn Sie wie oben beschrieben alle Dosen Ihres Arzneimittels zur richtigen Zeit einnehmen und die empfohlene Behandlungsdauer einhalten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie CHAMPIX nach den Anweisungen in der obenstehenden Tabelle einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an, die Behandlung zu beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Bei Aufgabe des Rauchens können verschiedene Symptome auftreten, unabhängig, ob dies mit oder ohne medikamentöse Behandlung erfolgt. Diese können Stimmungsschwankungen (wie Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Frustration oder Ängstlichkeit), Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, verlangsamte Herzfrequenz und verstärkter Appetit oder Gewichtszunahme einschließen.

Wie alle Arzneimittel kann CHAMPIX Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn Sie CHAMPIX einnehmen und Unruhe, eine depressive Stimmungslage, Veränderungen im Verhalten oder Selbstmordgedanken entwickeln, beenden Sie Ihre Behandlung und setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Sehr häufige Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 10 auftreten können, sind:

  • Kopfschmerzen, Schlafstörungen, abnorme Träume
  • Übelkeit

Häufige Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 100 auftreten können, sind:

  • Gesteigerter Appetit, Geschmacksveränderungen, Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühl
  • Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Blähungen


Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 Person von 1.000 auftreten können, sind:

  • Infektion des Brustraums, Brustkorbbeschwerden oder -schmerzen, Entzündungen der Nebenhöhlen
  • Fieber, Kältegefühl, Schwächegefühl oder Unwohlsein, Virusinfektionen, Kurzatmigkeit, Husten, Heiserkeit, Rachenschmerzen und -reizung, verstopfte Nebenhöhlen, laufende Nase, Schnarchen
  • Appetitlosigkeit, Durstgefühl, Gewichtszunahme
  • Depressionen, Angstzustände, Halluzinationen
  • Panikgefühl, Denkschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen
  • Zittern, Koordinationsschwierigkeiten, Sprachschwierigkeiten, verringerte Berührungsempfindlichkeit, erhöhte Muskelspannung, Unruhe
  • Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz
  • Sehstörungen, Verfärbung der Augäpfel, Augenschmerzen, erweiterte Pupillen, Kurzsichtigkeit, Lichtempfindlichkeit, tränende Augen
  • Ohrenklingeln
  • Bluterbrechen, gereizter Magen und Sodbrennen, Bauchschmerzen, abnormaler Stuhl, rotes Blut im Stuhl, Aufstoßen, Mundgeschwüre, Zahnfleischschmerzen, belegte Zunge
  • Hautausschlag, Zyste, Pilzinfektionen, Hautrötungen, Juckreiz, Akne, vermehrtes Schwitzen
  • Schmerzen in der Brustwand und in den Rippen, steife Gelenke, Muskelkrämpfe
  • Glukose im Urin, erhöhtes Urinvolumen und häufigeres Wasserlassen
  • Stärkere Regelblutung, vaginaler Ausfluss, Veränderung des sexuellen Verlangens und der Sexualfunktion

Weitere Nebenwirkungen sind bei einer kleinen Anzahl von Personen aufgetreten, aber ihre genaue Häufigkeit ist nicht bekannt: Herzinfarkt, Denkstörungen oder Verhaltensänderungen (z. B. Aggressivität und irrationales Verhalten) und Selbstmordgedanken bei Patienten, die versuchten, mit CHAMPIX das Rauchen aufzugeben. Darüber hinaus wurde auch über schwerwiegende allergische Reaktionen wie etwa Angioödeme (Gesichtsschwellung, Schwellungen im Mund oder Hals) und über Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme [eine Art Hautausschlag] und Stevens-Johnson-Syndrom [eine schwere Erkrankung mit Bläschenbildung der Haut, im Mund, dem Augenbereich oder den Genitalien]) berichtet. Wenn sich bei Ihnen eine Gesichtsschwellung oder Schwellungen im Mund oder Hals entwickeln, oder wenn sich Ihre Haut abschält oder es zu einer Bläschenbildung kommt, müssen Sie die Einnahme von CHAMPIX beenden und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE IST CHAMPIX AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN
Was CHAMPIX enthält:
Der Wirkstoff ist 0,5 mg Vareniclin bzw. 1 mg Vareniclin.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern - CHAMPIX 0,5 mg und 1 mg Filmtabletten:
Mikrokristalline Cellulose, Calciumhydrogenphosphat, Croscarmellose-Natrium, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Filmüberzug - CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten:
Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol, Triacetin
Filmüberzug - CHAMPIX 1 mg Filmtabletten:
Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol, Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132), Triacetin

Wie CHAMPIX 0,5 mg und 1 mg Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung
CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten sind weiße, kapselförmige Filmtabletten mit "Pfizer" und "CHX 0.5" beschriftet.
CHAMPIX 1 mg Filmtabletten sind hellblaue, kapselförmige Filmtabletten mit "Pfizer" und "CHX 1.0" beschriftet.

Folgende Packungsgrößen von CHAMPIX sind erhältlich:
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

  • Eine Starterpackung mit 2 Blisterpackungen: 1 durchsichtige Blisterpackung mit 11 CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten und 1 durchsichtige Blisterpackung mit 14 CHAMPIX 1 mg Filmtabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Starterpackung mit 2 Blisterpackungen: 1 durchsichtige Blisterpackung mit 11 CHAMPIX 0,5 mg und 14 CHAMPIX 1 mg Filmtabletten und 1 durchsichtige Blister-packung mit 28 CHAMPIX 1 mg Filmtabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Folgepackung mit 2 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Folgepackung mit 2 durchsichtigen Blisterpackungen mit 28 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Folgepackung mit 2 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Folgepackung mit 2 durchsichtigen Blisterpackungen mit 28 CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten in einer Blisterkarte
  • Eine Starterpackung mit 2 Blisterpackungen: 1 durchsichtige Blisterpackung mit 11 CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten und 1 durchsichtige Blisterpackung mit 14 CHAMPIX 1 mg Filmtabletten in einer Faltschachtel
  • Eine Folgepackung mit 2 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Faltschachtel
  • Eine Folgepackung mit 4 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Faltschachtel
  • Eine Folgepackung mit 8 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Faltschachtel
  • Eine Folgepackung mit 10 durchsichtigen Blisterpackungen mit 14 CHAMPIX 1 mg Film-tabletten in einer Faltschachtel
  • Eine versiegelte, blau-weiße HDPE-Flasche mit einem kindersicheren Schraubver-schluss mit 56 CHAMPIX 1 mg Filmtabletten in einer Faltschachtel
  • Eine versiegelte, blau-weiße HDPE-Flasche mit einem kindersicheren Schraubver-schluss mit 56 CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten in einer Faltschachtel

Pharmazeutischer Unternehmer
Pfizer Limited
Sandwich
Kent
CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
Hersteller
Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH
Heinrich-Mack-Str. 35
D-89257 Illertissen
Deutschland

Zusammensetzung

Wirkstoffe
  • 0.86 mg Vareniclin tartrat
  • 1.71 mg Vareniclin tartrat
Hilfsstoffe
  • Magnesium stearat
  • Magnesium stearat
  • Croscarmellose natrium
  • Croscarmellose natrium
  • Hypromellose
  • Hypromellose
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Triacetin
  • Triacetin
  • Calciumhydrogenphosphat
  • Calciumhydrogenphosphat
  • Macrogol 400
  • Macrogol 400
  • Titandioxid
  • Titandioxid
  • Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz
Anwendungsgebiete
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Vareniclin. Es ist ein Arzneimittel, das erwachsenen Personen helfen soll, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Das Präparat kann das Verlangen zu rauchen und die Entzugserscheinungen, die bei der Raucherentwöhnung auftreten, vermindern.
  • Es kann auch den Genuss vermindern, den Sie beim Rauchen von Zigaretten verspüren.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Grundsätzlich erhöhen Sie Ihre Erfolgsaussichten, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn Sie entsprechend motiviert sind. Ihr Arzt oder Apotheker kann Sie beraten und unterstützen sowie Ihnen weitere Informationsquellen nennen, die Ihnen bei Ihrem Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, helfen können.
  • Bevor Sie mit der Einnahme beginnen, sollten Sie üblicherweise ein Datum in der 2. Woche der Behandlung (zwischen Tag 8 und Tag 14) festlegen, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie innerhalb von 2 Wochen keinen Termin für den Rauchstopp festlegen wollen oder können, haben Sie die Möglichkeit, sich einen eigenen Termin für den Rauchstopp innerhalb von 5 Wochen nach Beginn der Behandlung festzulegen. Notieren Sie sich dieses Datum zur Erinnerung auf der Packung.
  • Die Filmtablette gibt es als 0,5 mg und 1 mg Tablette. Sie beginnen mit der 0,5 mg Tablette und wechseln dann üblicherweise zu der 1 mg Tablette. Beachten Sie hierzu die nachfolgende Tabelle mit den üblichen Dosierungsangaben ab dem 1. Tag der Behandlung.
  • Woche 1
    • Tag 1 bis 3
      • Von Tag 1 bis Tag 3 sollten Sie einmal täglich eine 0,5 mg Filmtablette einnehmen.
    • Tag 4 bis 7
      • Von Tag 4 bis Tag 7 sollten Sie zweimal täglich eine 0,5 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.
  • Woche 2
    • Tag 8 bis 14
      • Von Tag 8 bis Tag 14 sollten Sie zweimal täglich eine 1 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.
  • Woche 3 bis 12
    • Tag 15 bis zum Ende der Behandlung
      • Ab Tag 15 bis zum Ende der Behandlung sollten Sie weiterhin zweimal täglich eine 1 mg Filmtablette einnehmen, einmal morgens und einmal abends, immer etwa zur gleichen Tageszeit.
  • Wenn Sie nach 12 Wochen Behandlung mit dem Rauchen aufgehört haben, kann Ihnen Ihr Arzt eine weitere Behandlung mit zweimal täglich 1 mg Filmtabletten über 12 Wochen empfehlen, um zu verhindern, dass Sie wieder anfangen.
  • Wenn Sie nicht sofort ganz mit dem Rauchen aufhören können oder wollen, sollten Sie Ihren Rauchkonsum während der ersten 12 Behandlungswochen verringern und am Ende dieses Zeitraums ganz aufhören. Danach sollten Sie noch weitere 12 Wochen lang zweimal täglich 1 mg Filmtabletten einnehmen, sodass insgesamt 24 Behandlungswochen erreicht werden.
  • Sollten bei Ihnen unerträgliche Nebenwirkungen auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis vorübergehend oder dauerhaft auf zweimal täglich 0,5 mg verringern.
  • Wenn Sie Nierenprobleme haben, sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt sprechen. Sie benötigen möglicherweise eine geringere Dosis.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich mehr eingenommen haben, als Ihr Arzt verschrieben hat, müssen Sie sofort ärztlichen Rat einholen oder die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses aufsuchen. Nehmen Sie bitte die Packung mit Ihren Tabletten mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel regelmäßig immer zur gleichen Tageszeit einnehmen. Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Ihnen dies auffällt. Wenn nur noch 3 - 4 Stunden bis zum Zeitpunkt der Einnahme der nächsten Dosis bleiben, nehmen Sie die Tablette, die Sie vergessen haben, nicht mehr ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • In klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass sich Ihre Chancen, mit dem Rauchen aufzuhören, erhöhen, wenn Sie wie oben beschrieben alle Dosen Ihres Arzneimittels zur richtigen Zeit einnehmen und die empfohlene Behandlungsdauer einhalten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen in der oben stehenden Tabelle einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an, die Behandlung zu beenden.
    • Bei Therapien zur Raucherentwöhnung kann das Risiko, mit dem Rauchen wieder anzufangen, unmittelbar nach Therapieende erhöht sein. Möglicherweise treten bei Ihnen vorübergehend eine Zunahme von Reizbarkeit, Verlangen zu rauchen, Depression und/oder Schlafstörungen auf, wenn Sie die Einnahme beenden. Möglicherweise wird Ihr Arzt entscheiden, die Dosis am Ende der Behandlung schrittweise zu verringern.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
    • In einigen Fällen kann aufgrund der Raucherentwöhnung mit und ohne Behandlung mit dem Präparat eine Dosisanpassung anderer Arzneimittel notwendig sein. Beispiele hierfür sind u. a. Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Atemproblemen), Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung) und Insulin (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes). Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben, sollten Sie Cimetidin (Arzneimittel gegen Magenprobleme) nicht zusammen mit Vareniclin einnehmen, da dies zu erhöhten Blutspiegeln von Vareniclin führen kann.
    • Anwendung des Präparates mit anderen Therapien zur Raucherentwöhnung
      • Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie das Präparat in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung anwenden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Es liegen einige Berichte über eine Verstärkung der berauschenden Wirkung von Alkohol bei Patienten vor, die mit dem Präparat behandelt wurden. Es ist jedoch nicht bekannt, ob das Arzneimittel die Wirkung von Alkohol tatsächlich verstärkt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei Aufgabe des Rauchens können verschiedene Symptome auftreten, unabhängig ob dies mit oder ohne Behandlung erfolgt. Diese können Stimmungsschwankungen (wie Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Frustration oder Ängstlichkeit), Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, verlangsamte Herzfrequenz und verstärkten Appetit oder Gewichtszunahme einschließen.
  • Sie sollten wissen, dass bei dem Versuch, das Rauchen aufzugeben - mit oder ohne dem Präparat - schwerwiegende neuropsychiatrische Symptome, wie z. B. Unruhe, depressive Stimmungslage oder Veränderungen im Verhalten, auftreten können. Setzen Sie sich in solchen Fällen mit Ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung.
  • Bei Personen, die versuchten, mit dem Arzneimittel das Rauchen aufzugeben, traten gelegentlich oder selten schwerwiegende Nebenwirkungen auf: Krampfanfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Suizidgedanken, Realitätsverlust und Unfähigkeit, klar zu denken oder zu urteilen (Psychose), Änderung des Denkens oder Verhaltens (z. B. Aggressivität und Verhaltensstörung). Darüber hinaus wurde auch über schwere Hautreaktionen einschließlich Erythema multiforme (eine Art Hautausschlag) und Stevens-Johnson-Syndrom (eine schwere Erkrankung mit Bläschenbildung der Haut, im Mund, im Augenbereich oder an den Genitalien) sowie über schwerwiegende allergische Reaktionen, wie etwa Angioödeme (Schwellung von Gesicht, Mund oder Hals), berichtet.
  • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Entzündung von Nase und Rachen, abnorme Träume, Schlafstörungen, Kopfschmerzen
    • Übelkeit
  • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Bronchienentzündung, Entzündung der Nebenhöhlen
    • Gewichtszunahme, verminderter Appetit, gesteigerter Appetit
    • Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Geschmacksveränderungen
    • Kurzatmigkeit, Husten
    • Sodbrennen, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Zahnschmerzen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Mundtrockenheit
    • Hautausschlag, Jucken
    • Gelenkschmerz, Muskelschmerz, Rückenschmerzen
    • Brustkorbschmerz, Müdigkeit
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Pilzinfektion, Virusinfektion
    • Panikgefühl, Denkschwierigkeiten, Unruhe, Stimmungsschwankungen, Depression, Angst, Halluzinationen, Veränderung des sexuellen Verlangens
    • Krampfanfälle, Zittern, Trägheitsgefühl, verringerte Berührungsempfindlichkeit
    • Bindehautentzündung, Augenschmerzen
    • Klingeln im Ohr
    • Herzenge (Angina), schneller Herzschlag, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
    • erhöhter Blutdruck, Hitzewallung
    • Entzündung von Nase, Nebenhöhlen und Rachen, Verstopfung von Nase, Rachen und Brustkorb, Heiserkeit, jahreszeitbedingte Allergie, Rachenreizung, verstopfte Nebenhöhlen, vermehrte Schleimbildung in der Nase, die zu Husten führt, laufende Nase
    • rotes Blut im Stuhl, gereizter Magen, Änderung der Darmentleerungsgewohnheiten, Aufstoßen, Mundgeschwüre, Zahnfleischschmerzen
    • Hautrötungen, Akne, vermehrtes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche
    • Muskelkrämpfe, Schmerzen in der Brustwand
    • abnorm häufiges Wasserlassen, nächtliches Wasserlassen
    • stärkere Regelblutung
    • Brustkorbbeschwerden, grippeähnliche Erkrankung, Fieber, Schwächegefühl oder Unwohlsein
    • hoher Blutzuckerspiegel
    • Herzinfarkt
    • Suizidgedanken
    • Änderung des Denkens oder Verhaltens (z. B. Aggressivität)
  • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
    • übermäßiger Durst
    • Gefühl des Unwohlseins oder Unglücklichseins, langsames Denken
    • Schlaganfall
    • erhöhte Muskelspannung, Sprachschwierigkeiten, Koordinationsschwierigkeiten, verminderter Geschmackssinn, veränderte Schlafgewohnheiten
    • Sehstörungen, Verfärbung der Augäpfel, erweiterte Pupillen, Lichtempfindlichkeit, Kurzsichtigkeit, tränende Augen
    • unregelmäßiger Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen
    • Rachenschmerzen, Schnarchen
    • Bluterbrechen, abnormer Stuhl, belegte Zunge
    • steife Gelenke, Rippenschmerzen
    • Glucose im Urin, erhöhtes Urinvolumen und häufigeres Wasserlassen
    • vaginaler Ausfluss, Veränderung der Sexualfunktion
    • Kältegefühl, Zyste
    • Diabetes mellitus
    • Schlafwandeln
    • Realitätsverlust und Unfähigkeit, klar zu denken oder zu urteilen (Psychose)
    • Verhaltensstörung
    • schwere Hautreaktionen einschließlich Erythema multiforme (eine Art Hautausschlag) und Stevens-Johnson-Syndrom (eine schwere Erkrankung mit Bläschenbildung der Haut, im Mund, im Augenbereich oder an den Genitalien)
    • schwere allergische Reaktionen, einschließlich Angioödem (Schwellung von Gesicht, Mund oder Hals)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Bei Patienten, die das Präparat einnahmen, wurde von Depressionen, Selbstmordgedanken, selbstgefährdendem Verhalten sowie von Selbstmordversuchen berichtet. Wenn Sie unter der Einnahme eine innere Unruhe verspüren, depressiv werden oder Verhaltensänderungen bemerken, die Sie oder Ihre Familie beunruhigen, oder wenn sich bei Ihnen Selbstmordgedanken oder ein selbstgefährdendes Verhalten entwickelt, sollten Sie die Einnahme beenden und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, der die Behandlungsmöglichkeiten überprüfen wird.
    • Auswirkungen der Raucherentwöhnung
      • Die Veränderungen in Ihrem Körper aufgrund der Raucherentwöhnung mit und ohne Behandlung mit dem Präparat können die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Deshalb kann in einigen Fällen eine Dosisanpassung notwendig sein.
      • Bei einigen Personen war die Raucherentwöhnung - mit oder ohne Behandlung - mit einem erhöhten Risiko für Veränderungen im Denken oder Verhalten, Depression und Angstzuständen verbunden, und sie kann mit einer Verschlechterung von psychischen Erkrankungen verbunden sein. Wenn Sie psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte haben, sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.
    • Herzbeschwerden
      • Bei Personen, die bereits Herz- oder Gefäß- (kardiovaskuläre) Probleme haben, wurde anfänglich über neue oder sich verschlechternde kardiovaskuläre Probleme berichtet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich während der Behandlung mit dem Arzneimittel Änderungen in Ihren Symptomen ergeben. Suchen Sie sofortige medizinische Hilfe, wenn Sie Anzeichen eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls verspüren.
    • Krampfanfälle
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung, wenn Sie schon einmal Krampfanfälle erlitten haben oder wenn Sie an Epilepsie leiden. Einige Personen haben während der Behandlung über das Auftreten von Krampfanfällen berichtet.
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • Beenden Sie die Einnahme und verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Anzeichen und Symptome auftreten, die auf eine schwere allergische Reaktion hindeuten können: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Gaumen, Hals oder Körper und/oder Schwierigkeiten beim Atmen, keuchende Atmung.
    • Hautreaktionen
      • Es liegen Berichte über möglicherweise lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema multiforme) im Zusammenhang mit der Anwendung vor. Wenn Sie einen Hautausschlag bekommen oder Ihre Haut sich abschält oder es zu einer Bläschenbildung kommt, beenden Sie die Einnahme und suchen unverzüglich Ihren Arzt auf.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht untersucht wurde.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindelgefühle und Schläfrigkeit verursachen. Daher dürfen Sie kein Fahrzeug führen, komplexe Maschinen bedienen oder andere möglicherweise gefährliche Aktivitäten ausüben, solange Sie nicht wissen, ob dieses Arzneimittel Ihre Fähigkeit beeinträchtigt, solche Aktivitäten auszuüben.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Vareniclin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es empfiehlt sich die Anwendung während der Schwangerschaft zu vermeiden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden.
  • Stillzeit
    • Wenngleich dies nicht untersucht wurde, kann das Präparat möglicherweise in die Muttermilch übergehen. Sie sollten vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.
Anwendung
  • Das Präparat ist zum Einnehmen.
  • Die Tabletten werden unzerkaut mit Wasser geschluckt und können mit einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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