ALIUD Pharma GmbH

Cetirizin AL 1 mg/ml Sirup

PZN 0097436
Cetirizin AL 1 mg/ml Sirup
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PZN 0097761
Cetirizin AL 1 mg/ml Sirup
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Rezepttyp:
Ohne Rezept
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Produktdetails
Allgemeine Informationen

Pflichttext

Wirkstoff:
Cetirizindihydrochlorid 1 mg/ml

Was ist CETIRIZIN AL Sirup und wofür wird es angewendet?
Cetirizindihydrochlorid ist der Wirkstoff von Cetirizin AL Sirup.

CETIRIZIN AL Sirup ist ein Antiallergikum.
Bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 2 Jahren ist CETIRIZIN AL Sirup angezeigt zur

  • Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis
  • Linderung von chronischer Nesselsucht (chronische idiopathische Urtikaria).

Was sollten Sie vor der Einnahme von CETIRIZIN AL Sirup beachten?
CETIRIZIN AL Sirup darf NICHT eingenommen werden

  • Wenn Sie allergisch gegen Cetirizindihydrochlorid, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe anderer Arzneimittel),
    Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • Wenn Sie eine schwere Nierenkrankheit haben (schwere Einschränkung der Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie CETIRIZIN AL Sirup einnehmen:

  • Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden: Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat. Wenn nötig, werden Sie eine niedrigere Dosis einnehmen. Ihr Arzt wird die neue Dosis festlegen
  • Wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben (z. B. auf Grund von Problemen mit dem Rückenmark, der Prostata oder der Harnblase),
  • Wenn Sie Epilepsie-Patient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht.

Wenn bei Ihnen ein Allergie-Hauttest durchgeführt werden soll, muss CETIRIZIN AL Sirup drei Tage vor der Durchführung eines Allergietests abgesetzt werden.

Kinder
Bei Kindern unter 2 Jahren wird die Anwendung dieses Arzneimittels nicht empfohlen.

Anwendung von CETIRIZIN AL Sirup zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Aufgrund der Eigenschaften von Cetirizin werden keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln erwartet.

Einnahme von CETIRIZIN AL Sirup zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol Nahrungsmittel haben keinen merklichen Einfluss auf die Aufnahme von Cetirizin. Es wurden keine Wechselwirkungen mit auffälligen Auswirkungen zwischen Alkohol (bei einem Blutspiegel von 0,5 Promille, entspricht etwa einem Glas Wein) und Cetirizin in normalen Dosierungen beobachtet. Wie bei allen Antihistaminika wird jedoch empfohlen, die gleichzeitige Einnahme von Alkohol zu vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wie bei anderen Arzneimitteln auch, sollte die Einnahme von CETIRIZIN AL Sirup bei Schwangeren vermieden werden. Die versehentliche Einnahme des Arzneimittels durch Schwangere sollte nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen beim Fötus führen. Dennoch sollte die Einnahme des Arzneimittels beendet werden.

Stillzeit
Sie sollten CETIRIZIN AL Sirup nicht während der Stillzeit einnehmen, da Cetirizin in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
In klinischen Studien führte Cetirizindihydrochlorid in der empfohlenen Dosis zu keinen Zeichen einer Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Fahrtüchtigkeit. Wenn Sie eine Teilnahme am Straßenverkehr, Arbeiten ohne sicheren Halt oder das Bedienen von Maschinen beabsichtigen, sollten Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis anwenden.

Sie sollten Ihre Reaktion auf das Arzneimittel aufmerksam beobachten. Wenn Sie empfindlich reagieren, werden Sie möglicherweise bemerken, dass die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen Mitteln, die das zentrale Nervensystem dämpfen, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen.

CETIRIZIN AL Sirup enthält Sorbitol
Bitte nehmen Sie CETIRIZIN AL Sirup erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie ist CETIRIZIN AL Sirup einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Bitte verwenden Sie zur Dosierung den beiliegenden Messlöffel. 1 voller Messlöffel (= 5 ml) Lösung enthält 5 mg Cetirizindihydrochlorid.

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
10 mg einmal täglich als 10 ml Lösung (= 2 volle Messlöffel).

Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren
5 mg zweimal täglich als 5 ml (= ein voller Messlöffel) zweimal täglich.

Kinder zwischen 2 bis 6 Jahren
2,5 mg zweimal täglich als 2,5 ml Lösung (= Messlöffel) zweimal täglich.

Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Nierenschwäche
Patienten mit mittelschwerer Nierenschwäche wird die Einnahme von 5 mg 1-mal täglich empfohlen.

Art der Anwendung
Die Lösung kann unverdünnt eingenommen werden.

Dauer der Einnahme
Die Einnahmedauer ist abhängig von der Art, Dauer und dem Verlauf Ihrer Beschwerden und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von CETIRIZIN AL Sirup eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie meinen, dass Sie eine Überdosis von CETIRIZIN AL Sirup eingenommen haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit. Ihr Arzt wird dann entscheiden, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind. ach einer Überdosierung können die unten beschriebenen Nebenwirkungen mit erhöhter Intensität auftreten.

Über unerwünschte Wirkungen wie Verwirrtheit, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Pupillenerweiterung, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, beschleunigter Herzschlag, Zittern und Harnverhalt wurde berichtet.

Wenn Sie die Einnahme von CETIRIZIN AL Sirup vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Beenden Sie die Einnahme von Cetirizin AL sofort und setzen sich mit Ihrem Arzt in Verbindung wenn Sie die folgenden Beschwerden beobachten:

  • Anschwellen von Mund, Gesicht oder Rachen
  • Schwierigkeiten beim Atmen (Brustenge oder Keuchen)
  • Plötzlicher Abfall des Blutdrucks mit Ohnmacht oder Schock

Diese Beschwerden können Anzeichen einer allergischen Reaktion, eines anaphylaktischen Schocks und eines Angioödems sein. Diese Beschwerden treten selten auf und betreffen bis zu 1 von 1.000 Behandelten.
Über folgende weitere Nebenwirkungen wurde berichtet:

Häufig (Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Müdigkeit,
  • Mundtrockenheit,
  • Übelkeit,
  • Schwindel,
  • Kopfschmerzen,
  • Schläfrigkeit,
  • Entzündeter Rachenraum (Pharyngitis),
  • Schnupfen.

Gelegentlich (Kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Bauchschmerzen,
  • Asthenie (extreme Müdigkeit),
  • Unwohlsein,
  • Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut),
  • Erregtheit,
  • Juckreiz,
  • Ausschlag,
  • Durchfall.

Selten (Kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Tachykardie (zu schneller Herzschlag),
  • Ödeme (Schwellungen),
  • abnorme Leberfunktion,
  • Gewichtszunahme,
  • Krampfanfälle,
  • Aggression,
  • Verwirrtheit,
  • Depression,
  • Halluzination,
  • Schlaflosigkeit,
  • Nesselsucht (Urtikaria),
  • Bewegungsstörungen.

Sehr selten (Kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen),
  • Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges),
  • Verschwommenes Sehen,
  • Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen),
  • Ohnmacht (Synkope),
  • Zittern (Tremor),
  • Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen),
  • Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen),
  • Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen),
  • Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn),
  • Abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen),
  • Fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Gedächtnisstörungen oder -verlust,
  • Gesteigerter Appetit,
  • Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord),
  • Drehschwindel (Vertigo),
  • Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).

Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Wie ist CETIRIZIN AL Sirup aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nach Anbruch ist CETIRIZIN AL Sirup 12 Wochen haltbar. In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was CETIRIZIN AL Sirup enthält

Der Wirkstoff ist Cetirizindihydrochlorid. 1 ml Lösung zum Einnehmen enthält 1 mg Cetirizindihydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind
Essigsäure 99 %, Glycerol, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Natriumacetat-Trihydrat, Propylenglycol, Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Saccharin-Natrium, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph. Eur.), Gereinigtes Wasser, Bananenaroma.

Zusammensetzung
5ml Sirup enthält
Wirkstoffe
  • 5 mg Cetirizin dihydrochlorid
Hilfsstoffe
  • Bananen-Aroma
  • Saccharin natrium
  • Wasser, gereinigtes
  • Methyl-4-hydroxybenzoat
  • Propylenglycol
  • Propyl-4-hydroxybenzoat
  • Essigsäure 99%
  • Sorbitol 70
  • Natriumacetat-3-Wasser
  • Glycerol
Anwendungsgebiete
  • Cetirizindihydrochlorid ist der Wirkstoff des Präparates.
  • Das Arzneimittel ist ein Antiallergikum.
  • Bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 2 Jahren ist das Präparat angezeigt zur
    • Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis
    • Linderung von chronischer Nesselsucht (chronische idiopathische Urtikaria).
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
    • 10 mg 1-mal täglich als 10 ml Lösung zum Einnehmen
  • Kinder von 6 - 12 Jahren
    • 5 mg 2-mal täglich als 5 ml Lösung zum Einnehmen 2-mal täglich
  • Kinder von 2 - 6 Jahren
    • 2,5 mg 2-mal täglich als 2,5 ml Lösung zum Einnehmen 2-mal täglich
  • Patienten mit Nierenschwäche
    • Patienten mit mittelschwerer Nierenschwäche wird die Einnahme von 5 mg als 5 ml Lösung 1-mal täglich empfohlen.
    • Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, der Ihre Dosis entsprechend anpassen kann.
    • Wenn Ihr Kind an einer schweren Nierenerkrankung leidet, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, der die Dosis entsprechend den Bedürfnissen des Kindes anpassen kann.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

  • Dauer der Einnahme
    • Die Einnahmedauer ist abhängig von der Art, Dauer und dem Verlauf Ihrer Beschwerden und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Wenn Sie meinen, dass Sie eine Überdosis des Arzneimittels eingenommen haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit. Ihr Arzt wird dann entscheiden, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind.
    • Nach einer Überdosierung können die unten beschriebenen Nebenwirkungen mit erhöhter Intensität auftreten. Über unerwünschte Wirkungen wie Verwirrtheit, Durchfall, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Pupillenerweiterung, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Sedierung, Schläfrigkeit, Benommenheit, beschleunigter Herzschlag, Zittern und Harnverhalt wurde berichtet.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Aufgrund der Eigenschaften von Cetirizin werden keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln erwartet.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nahrungsmittel haben keinen merklichen Einfluss auf die Aufnahme von Cetirizin.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Über folgende Nebenwirkungen wurde seit Markteinführung berichtet. Die Häufigkeiten von Nebenwirkungen sind wie folgt definiert:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten
    • nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen).
  • Körper als Ganzes
    • Häufig: Müdigkeit.
  • Herzerkrankungen
    • Selten: Tachykardie (zu schneller Herzschlag).
  • Augenerkrankungen
    • Sehr selten: Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen).
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Häufig: Mundtrockenheit, Übelkeit, Durchfall.
    • Gelegentlich: Bauchschmerzen.
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Gelegentlich: Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein.
    • Selten: Ödeme (Schwellungen).
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Selten: Allergische Reaktionen, einige davon schwerwiegend (sehr selten).
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Selten: Abnorme Leberfunktion.
  • Untersuchungen
  • Selten: Gewichtszunahme.
    • Erkrankungen des Nervensystems
    • Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.
    • Gelegentlich: Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut).
    • Selten: Konvulsionen, Bewegungsstörungen.
    • Sehr selten: Synkope, Tremor, Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn).
    • Nicht bekannt: Gedächtnisstörungen, Gedächtnisverlust.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Häufig: Schläfrigkeit.
    • Gelegentlich: Erregung.
    • Selten: Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit.
    • Sehr selten: Tics.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Sehr selten: Abnorme Harnausscheidung.
  • Erkrankungen der Atemwege
    • Häufig: Pharyngitis, Rhinitis.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Gelegentlich: Juckreiz, Ausschlag.
    • Selten: Urtikaria.
    • Sehr selten: Ödem, fixes Arzneimittelexanthem.
  • Wenn bei Ihnen eine der oben beschriebenen Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
  • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion müssen Sie die Einnahme mit dem Arzneimittel beenden. Ihr Arzt wird dann über den Schweregrad und über eventuell erforderliche Maßnahmen entscheiden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden: Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat. Wenn nötig, werden Sie eine niedrigere Dosis einnehmen. Ihr Arzt wird die neue Dosis festlegen
    • wenn Sie Epilepsie-Patient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht: Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.
  • Es wurden keine Wechselwirkungen mit auffälligen Auswirkungen zwischen Alkohol (bei einem Blutspiegel von 0,5 Promille, entspricht etwa einem Glas Wein) und Cetirizin in normalen Dosierungen beobachtet. Wie bei allen Antihistaminika wird jedoch empfohlen, die gleichzeitige Einnahme von Alkohol zu vermeiden.
  • Wenn bei Ihnen ein Allergie-Hauttest durchgeführt werden soll, muss das Arzneimittel drei Tage vor der Durchführung eines Allergietests abgesetzt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • In klinischen Studien führte Cetirizindihydrochlorid in der empfohlenen Dosis zu keinen Zeichen einer Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Fahrtüchtigkeit. Wenn Sie eine Teilnahme am Straßenverkehr, Arbeiten ohne sicheren Halt oder das Bedienen von Maschinen beabsichtigen, sollten Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis anwenden. Sie sollten Ihre Reaktion auf das Arzneimittel aufmerksam beobachten. Wenn Sie empfindlich reagieren, werden Sie möglicherweise bemerken, dass die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen Mitteln, die das zentrale Nervensystem dämpfen, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf NICHT eingenommen werden
    • wenn Sie eine schwere Nierenkrankheit haben (schwere Einschränkung der Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min)
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff des Präparates, einen der sonstigen Bestandteile, gegen Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe anderer Arzneimittel) sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wie bei anderen Arzneimitteln auch, sollte die Einnahme des Arzneimitels bei Schwangeren vermieden werden. Die versehentliche Einnahme des Arzneimittels durch Schwangere sollte nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen beim Fötus führen. Dennoch sollte die Einnahme des Arzneimittels beendet werden.
  • Stillzeit
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht während der Stillzeit einnehmen, da Cetirizin in die Muttermilch übergeht.
Anwendung
  • Die Lösung kann unverdünnt eingenommen werden
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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