ALIUD Pharma GmbH

CEFIXIM AL 400 mg Tabletten

PZN 0261901
CEFIXIM AL 400 mg Tabletten
Dieser Artikel ist außer Handel
Rezeptpflichtig
Rezepttyp:
Kassenrezept
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Produktdetails
Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 400 mg Cefixim
  • 447.67 mg Cefixim-3-Wasser
Hilfsstoffe
  • Magnesium stearat
  • Hyprolose
  • Gelborange S
  • Erdbeer-Aroma
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Saccharin calcium-3,5-Wasser
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Povidon K30
Anwendungsgebiete
  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine mit ausgeprägter keimabtötender Wirkung.
  • Das Präparat wird angewendet zur Behandlung von bakteriellen Infektionen:
    • der oberen und unteren Atemwege.
    • im Hals-Nasen-Ohren-Bereich (z.B. Entzündungen des Mittelohrs, der Nebenhöhlen, der Rachenmandeln, der Rachenschleimhaut und des Kehlkopfs).
    • der Gallenwege.
    • der Harnwege, einschließlich der Harnröhrenentzündung bei Tripper (Gonorrhö).
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
      • 1-mal täglich 1 Tablette oder 2-mal täglich 1/2 Tablette.
      • Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verlauf der Infektion.
      • Im Allgemeinen beträgt die Dauer einer antibiotischen Behandlung 5 - 10 Tage. Bei Streptokokkeninfektionen ist eine Mindesttherapiedauer von 10 Tagen zur Vermeidung von Folgeerkrankungen zu beachten. In besonderen Fällen kann der Arzt auch eine reduzierte Dosierung oder eine kürzere Einnahmedauer anordnen.
      • Die Behandlung darf nicht eigenmächtig abgebrochen oder geändert werden, da es sonst zu einer Verschlechterung Ihres Zustandes kommen kann.
    • Kinder
      • Für Kinder unter 12 Jahren werden flüssige Zubereitungen zum Einnehmen mit dem Wirkstoff Cefixim empfohlen.
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion ist die Dosis zu reduzieren.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Vergiftungserscheinungen sind im strengen Sinne unbekannt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme wie von Ihrem Arzt verordnet fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die Behandlung darf nicht eigenmächtig abgebrochen oder geändert werden, da es sonst zu einer Verschlechterung Ihres Zustandes kommen kann. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme des Präparates ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von möglicherweise nierenschädigenden Substanzen (wie bestimmten Antibiotika [Aminoglykosidantibiotika, Colistin, Polymyxin und Viomycin]) oder stark wirksamen Arzneimitteln zur Entwässerung (wie Ethacrynsäure oder Furosemid) ist mit einem erhöhten Risiko einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion zu rechnen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Nifedipin (ein Kalziumkanalblocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder koronarer Herzkrankheit) kann die Aufnahme des Wirkstoffs Cefixim in den Körper (Bioverfügbarkeit) erhöht werden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln vom Cumarin-Typ, die die Blutgerinnung hemmen, kann in Einzelfällen diese Wirkung verstärkt werden. Ihr Arzt wird gegebenenfalls Kontrollen der Blutgerinnung durchführen.
    • Unter der Behandlung mit dem Arzneimittel kann die Sicherheit der empfängnisverhütenden Wirkung von oralen Kontrazeptiva („Pille") in Frage gestellt sein. Es empfiehlt sich deshalb, zusätzlich nicht-hormonelle empfängnisverhütende Maßnahmen anzuwenden.
    • Das Präparat kann auch gewisse Methoden zur Harnzuckerbestimmung beeinflussen, so dass es zu falsch positiven Ergebnissen kommen kann.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich Einzelfälle
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Untersuchungen
      • Gelegentlich: Vorübergehende Erhöhung von Laborwerten (alkalische Phosphatase, Transaminasen) im Serum.
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Selten: Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).
      • Sehr selten: Andere Blutbildveränderungen (Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Thrombozytopenie; erkennbar an: Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Halsschmerzen, Geschwüren im Mund), Blutgerinnungsstörungen (erkennbar an erhöhter Blutungsneigung).
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Gelegentlich: Kopfschmerzen.
      • Selten: Schwindelgefühl.
      • Sehr selten: Gesteigerte Aktivität.
      • Häufigkeit nicht bekannt: Wie bei anderen Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine kann eine erhöhte Neigung zu Krampfanfällen nicht ausgeschlossen werden.
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Weiche Stühle, Durchfall.
      • Gelegentlich: Störungen in Form von Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen.
      • Selten: Appetitlosigkeit, Blähungen.
      • Sehr selten: Während oder nach der Behandlung kann es zu einer Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Kolitis) kommen, die durch schwere und anhaltende Durchfälle gekennzeichnet ist und ärztlich behandelt werden muss.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Selten: Vorübergehender Anstieg der Harnstoffkonzentration.
      • Sehr selten: Anstieg der Kreatininkonzentration im Serum.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich: Hautausschläge.
      • Selten: Juckreiz und Schleimhautentzündungen.
      • Sehr selten: Auftreten schwerer allergischer Hautreaktionen (Erythema exsudativum multiforme oder Lyell-Syndrom).
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • Selten: Die langfristige und wiederholte Anwendung kann zu Superinfektionen mit resistenten Bakterien oder Sprosspilzen führen.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Außer allergischen Hautreaktionen sind selten Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade bis zum anaphylaktischen Schock beobachtet worden, die sich als Schwellung im Gesicht, der Zunge oder des Kehlkopfes, Atemnot, Herzjagen und Blutdruckabfall äußern können. Beim Auftreten dieser Erscheinungen ist sofort ärztliche Hilfe erforderlich.
      • Selten: Arzneimittelfieber.
      • Sehr selten: Serumkrankheitsähnliche Reaktionen, Blutarmut, Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis).
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Sehr selten: Leberentzündung, Gelbsucht.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • bei Neigung zu allergischen Reaktionen oder Asthma.
    • bei Vorliegen schwerer Nierenfunktionsstörungen.
  • Falls eine bekannte Überempfindlichkeit (Hautausschläge, Pulsjagen, Atemnot) gegenüber Cephalosporinen und Penicillinen besteht oder jemals nach Verabreichung eines Arzneimittels Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind, ist dies vor Behandlungsbeginn dem Arzt mitzuteilen.
  • Bei länger dauernder Therapie mit dem Arzneimittel kann der Arzt Kontrolluntersuchungen der Leber- und Nierenfunktion sowie des Blutbildes anordnen.
  • Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die Einnahme des Präparates keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden, um eine eventuelle Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Erkrankung zu vermeiden.
  • Das Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verordnet. Sie dürfen es keinesfalls an andere Personen weitergeben.
  • Wenn während der Behandlung eine Schwangerschaft eintritt, melden Sie dies bitte Ihrem Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern kann, dass z.B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cephalosporine, Penicilline oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
  • Bis zum Vorliegen weiterer klinischer Erfahrungen sollte das Präparat Frühgeborenen und Neugeborenen nicht verabreicht werden.
  • Von Patienten mit schweren Magen- und Darmstörungen mit Erbrechen und Durchfällen sollte das Arzneimittel nicht eingenommen werden, da eine ausreichende Aufnahme des Wirkstoffs über den Darm nicht gewährleistet ist.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vor. das Präparat darf deshalb während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
  • Stillzeit
    • Während der Therapie mit dem Arzneimittel sollte vorsichtshalber nicht gestillt werden.
Anwendung
  • Zum Einnehmen.
  • Die Tabletten werden entweder als Ganzes mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen oder vor der Einnahme in reichlich Flüssigkeit aufgelöst und dann eingenommen. Die Einnahme erfolgt vor oder zusammen mit einer Mahlzeit.
  • Hinweis:
    • Das Arzneimittel darf nur in Wasser, jedoch nicht in Milch oder Saft aufgelöst werden.
Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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