MIBE GmbH Arzneimittel

CALCILAC KT Kautabletten

PZN 0241330
CALCILAC KT Kautabletten
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Dieser Artikel ist außer Handel
Rezepttyp:
Ohne Rezept
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Informationen zur Bestellung ohne Rezept
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Produktdetails
Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 1250.0 mg Calciumcarbonat
  • 500.54 mg Calcium-Ion
  • 4.0 mg Colecalciferol-Trockenkonzentrat
  • 400.0 I.E. Colecalciferol
Hilfsstoffe
  • Zitronen-Aroma
  • Isomalt
  • Sorbitol
  • Povidon
  • Glycerol(mono/di)fettsäureester(C8-C10)
  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Magnesiumdistearat
  • DL-alpha-Tocopherol
  • Sojaöl, hydriert
  • Saccharose
  • Gelatine
  • Maisstärke
Anwendungsgebiete

Das Arzneimittel ist ein Kombinationspräparat aus einem Mineralstoffpräparat und einem Vitamin.

Anwendungsgebiete

- Zum Ausgleich eines Vitamin D- und Kalziummangels bei älteren Patienten.

- Vitamin D- und Kalziumergänzung zur unterstützenden Behandlung bestimmter therapeutischer Maßnahmen bei Osteoporose.

Dosierung

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene nehmen 2mal täglich 1 Kautablette ein, was einer Tagesdosis von 1000 mg Kalziumionen und 800 I.E. Vitamin D3 entspricht.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:

Symptome einer Überdosierung

Klinische Symptome: Appetitlosigkeit, starker Durst (Polydipsie), Übelkeit, Erbrechen, übermäßig häufiges Wasserlassen (Polyurie), Flüssigkeitsmangel (Dehydratation), Bluthochdruck (Hypertonie), vasomotorische Störungen, Verstopfung.

Laborwerte: Erhöhter Kalziumgehalt im Blut (Hyperkalzämie), erhöhter Kalziumgehalt im Urin (Hyperkalzurie), beeinträchtiger Nierenfunktionstest.

Notfallmaßnahmen

- Im Falle einer Überdosierung sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.

- Der Flüssigkeitsmangel sollte ausgeglichen werden, und in Abhängigkeit vom Schweregrad der Vergiftung sollten harntreibende Mittel (Diuretika), Kortikosteroide, Calcitonin oder Peritonealdialyse (Dialyse innerhalb des Körpers) einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

Wechselwirkungen

Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten zur Behandlung einer Herzschwäche (Digitalisglykosiden) kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Klinische Überwachung ist erforderlich, und möglicherweise ist eine elektrokardiographische und Serumkalziumüberwachung ratsam.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit harntreibenden Mitteln der Stoffgruppe der Thiazide ist das Risiko eines erhöhten Kalziumgehaltes des Serums (Hyperkalzämie) infolge einer verminderten Kalziumausscheidung im Harn zu berücksichtigen.

Kalzium kann die Aufnahme (Resorption) von Eisen, Tetracyclinen und Fluorid beeinträchtigen. Im Falle einer gleichzeitigen Anwendung sollte die Einnahme des Arzneimittels zeitlich versetzt erfolgen (3 Stunden).

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen

- Im Falle einer längeren Behandlung mit hohen Dosen kann es zu einer Hyperkalzurie kommen, in Ausnahmefällen auch zu Hyperkalzämie.

- Herabgesetzter Phosphatgehalt im Serum unter 0,57 mmol/l (Hypophosphatämie),

- Übelkeit,

- geringe Magen-Darm-Beschwerden, wie z. B. Verstopfung. Gegenmaßnahmen

Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden kann.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen auftritt, Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich

Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem anderen Vitamin D-Präparat sollte die Gesamtdosis an Vitamin D berechnet werden.

Der Kalziumgehalt des Serums und des Urins sollte regelmäßig überwacht werden. Bei älteren Patienten sollte die Nierenfunktion regelmäßig überprüft werden.

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen muss die Dosierung, in Abhängigkeit von der eliminierten Kreatininmenge durch die Niere im Verlaufe einer Minute (Kreatinin-Clearance), angepasst werden.

Im Falle einer Langzeitbehandlung muss die Kalziumausscheidung im Urin überwacht werden und die Dosierung vermindert oder vorübergehend ausgesetzt werden, wenn die Harnkalziumausscheidung 7,5 bis 9,0 mmol/24 Stunden (300 bis 360 mg/24 Stunden) übersteigt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Nicht bekannt.

Aufbewahrung:

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei

- Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels,

- erhöhtem Kalziumgehalt des Serums (Hyperkalzämie),

- vermehrter Kalziumausscheidung im Harn (Hyperkalzurie),

- Nierensteinen,

- Gewebsverkalkungen (z.B. Nephrokalzinose),

- anhaltender Unbeweglichkeit, verbunden mit erhöhtem Kalziumgehalt des Serums (Hyperkalzämie) und/oder vermehrter Kalziumausscheidung im Harn (Hyperkalzurie). Die Behandlung sollte erst fortgesetzt werden, wenn die Patienten ihre Beweglichkeit wiedererlangt haben.

- eingeschränkter Fähigkeit der Nieren, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden (Niereninsuffizienz),

- Überfunktion der Nebenschilddrüse, der meist ein Nebenschilddrüsenadenom mit erhöhter Parathormonausschüttung zugrunde liegt (primärer oder sekundärer Hyperparathyreoidismus),

- Vitamin D-Überdosierung,

- multiplem Knochenmarkstumor (Myelom),

- Tochtergeschwülsten im Knochen (Knochenmetastasen).

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der normale Bedarf an Kalzium und Vitamin D erhöht. Falls eine Nahrungsergänzung erforderlich ist, sollte dies nicht gleichzeitig mit der Verabreichung von Eisen erfolgen. Überdosierungen von Vitamin D müssen in der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, da eine langanhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher Fehlbildung und geistiger Behinderung des Kindes führen kann. Kalzium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben.

Anwendung

Kauen Sie jeweils eine Tablette morgens und abends.

Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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