Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care

Buscopan® Dragées

PZN 0162004
Buscopan® Dragées
Abbildung ähnlich
PZN 0161996
Buscopan® Dragées
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Rezepttyp:
Ohne Rezept
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Produktdetails
Allgemeine Informationen

Was sind BUSCOPAN Dragées und wofür werden sie angewendet?
BUSCOPAN Dragées sind ein krampflösendes Mittel (Spasmolytikum).

BUSCOPAN Dragées werden angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.

Wie sind BUSCOPAN Dragées einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht
sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: 3-mal täglich 1 – 2 Dragées (Einzeldosis: 10 – 20 mg, Tageshöchstdosis 60 mg Butylscopolaminiumbromid).

Nehmen Sie die Dragées unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Nehmen Sie BUSCOPAN Dragées ohne ärztlichen Rat nicht länger als 5 Tage ein.

Was BUSCOPAN Dragées enthalten
Der Wirkstoff ist Butylscopolaminiumbromid.

1 Dragée enthält 10 mg Butylscopolaminiumbromid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose, Calciumhydrogenphosphat, Maisstärke, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Arabisches Gummi, Povidon, Weinsäure (Ph. Eur.), Stearinsäure, Macrogol 6000, Carnaubawachs, gebleichtes Wachs, Titandioxid (E 171).

Pflichttext:
Buscopan® Dragées. Wirkstoff: Butylscopolaminiumbromid. Zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom. Enthält Sucrose (Zucker). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. 0714

Zusammensetzung
1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 8.19 mg Butylscopolaminium-Kation
  • 10 mg Butylscopolaminiumbromid
Hilfsstoffe
  • Stearinsäure
  • Carnaubawachs
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Weinsäure
  • Calciumhydrogenphosphat
  • Saccharose
  • Maisstärke
  • Macrogol 6000
  • Povidon
  • Titandioxid
  • Wachs, gebleichtes
  • Arabisches Gummi
  • Talkum
Anwendungsgebiete

Das Arzneimittel ist ein krampflösendes Mittel (Spasmolytikum).
Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Traktes, sowie zur Behandlung krampfartiger Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.

Dosierung
  • Nehmen Sie die Dragées immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
    Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:
      • 3-mal täglich 1 - 2 Dragées (Einzeldosis:
        • 10 - 20 mg, Tageshöchstdosis 60 mg Butylscopolaminiumbromid).

 

  • Nehmen Sie die Dragées ohne ärztlichen Rat nicht länger als 5 Tage ein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es können die in der Kategorie "Nebenwirkungen" genannten Effekte auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die Einnahme vergessen haben.
Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die unter Nebenwirkungen beschriebenen anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die selbst solche Effekte hervorrufen, z. B. andere Anticholinergika (z.B. Tiotropium, Ipratropium), Amantadin, trizyklische Antidepressiva, Chinidin, Disopyramid und Antihitaminika.

Die gleichzeitige Behandlung mit Dopaminantagonisten, z.B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes führen.

Das Arzneimittel kann außerdem die beschleunigende Wirkung auf den Herzschlag von ß-Sympathomimetika verstärken.

Diese genannten Medikamente werden bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt, z.B. Viruserkrankungen, Depressionen, Herzrhythmusstörungen, Allergien, Magenentleerungsstörungen, Asthma, Erkältungskrankheiten sowie zur Gewichtsabnahme.

Nebenwirkungen

Viele der bekannten unerwünschten Wirkungen sind auf die anticholinergen Eigenschaften des Arzneimittels zurückzuführen.

Diese anticholinergen Effekte sind im Allgemeinen mild und selbstlimitierend.

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Immunsystem
Gelegentlich: Hautreaktionen, z. B. Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen
Nicht bekannt: Atemnot (Dyspnoe), schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock mit Blutdruckabfall und Hitzegefühl (Flush)

Herz-Kreislauf-System
Gelegentlich: Steigerung der Herzfrequenz, Schwindel

Gefäßsystem
Gelegentlich: Blutdruckabfall

Augen
Sehr selten: Störungen des „Nah-Sehens" (Akkommodationsstörungen), starke Augenschmerzen bei „Grünem Star (Glaukomanfall)

Magen-Darm-System
Gelegentlich: Mundtrockenheit (Hemmung der Speichelsekretion), Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden

Haut
Gelegentlich: Trockene Haut (Hemmung der Schweißsekretion)

Nieren- und Harnausscheidungssystem
Selten: Störungen beim Wasserlassen wie z. B. Harnverhaltung, Nachtröpfeln, verminderter Harnstrahl

Allgemeine Störungen
Gelegentlich: Müdigkeit

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweise

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei der Anwendung des Arzneimittels in der vorgesehenen Dosierung ist normalerweise keine Beeinträchtigung zu erwarten. Sollten aber dennoch Symptome wie Müdigkeit, Schwindel oder gestörtes Nah-Sehen auftreten, dann kann die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Aufbewahrung

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Butylscopolaminiumbromid oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind

- bei mechanischen Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm-Trakt (z. B. wegen einer Geschwulst oder durch eine Darmabknickung)

- bei einer krankhaften Aufweitung des Dickdarms (Megakolon)

- bei Harnverhaltung durch mechanische Verengung der Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse)

-bei Grünem Star (Engwinkelglaukom)

- bei krankhaft beschleunigtem Herzschlag, Herzrasen und unregelmäßigem Herzschlag

- bei Myasthenia gravis (besondere Form von krankhafter Muskelschwäche)

- Kinder
Geben Sie das Arzneimittel nicht Kindern unter 6 Jahren, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung/Einnahme von allen Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Zu einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft liegen keine hinreichenden Erfahrungen am Menschen vor.

Es ist nicht bekannt, ob der der Wirkstoff des Arzneimittels durch die Plazenta zum Embryo bzw. Fetus gelangt.

Daher sollte das Arzneimittel in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff von des Arzneimittels in die Muttermilch übergeht.

Von anderen Arzneimitteln der gleichen Gruppe ist bekannt, dass sie die Milchproduktion hemmen.

Aus diesen Gründen soll das Arzneimittel in der Stillzeit nur nach strenger Nutzen- Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden..

Anwendung

Nehmen Sie die Dragées unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Beipackzettel
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